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Golfschläger

Golfen ohne Schläger ist wie Sex ohne Frauen hat mal ein Pro gesagt. Also eigentlich unmöglich und über die Maßen uninteressant. Außerdem kommt man nicht weiter und der Golfball hat niemanden der ihm den Arsch versohlt.

Aber auch das muss gekonnt sein. Für die verschiedenen Distanzen zum Loch gibt es verschiedene Schläger. Prinzipiell lassen sich drei Kategorien unterscheiden.

Hölzer

Es gibt so genannte Hölzer, die eigentlich soviel mit Holz zu tun haben wie Dirk Bach mit Leistungssport. Früher waren diese Schläger wirklich aus Holz gefertigt, aber das ist schon ein Weilchen her. Inzwischen sind sie aus elastischen HichTech Materialien.

Der Schlägerkopf besitzt eine große Schlagfläche. Das erleichtert es den Ball zu treffen. Es garantiert aber keineswegs für die Flugrichtung des Balles. Denn je länger der Schaft eines Schlägers ist desto schwieriger ist es den Ball mit dem Zentrum der Schlagfläche zu erwischen. Und Hölzer können ganz schön lang sei...

Eisen

Früher waren Eisen auch noch Eisen. Heute ist wo Eisen drauf steht oft was anderes drin. Der Schaft besteht teilweise aus Graphit oder Titan. Im Herrenbereich finden auch Stahlschäfte Anwendung. Sie sind steifer als zum Beispiel Graphit. Eisen bestehen aus einem trapezförmigen Kopf der auf der Schlagfläche Rillen aufweist. Das erhöht die Rotation des Balles und damit seine Stabilität im Flug. Auf der anderen Site haben die meisten Eisen eine Delle. Die dient zur bessern Gewichtsverteilung im Schläger.

Eisen eignen sich für den Schlag aus halb hohem Gras oder um den Ball aus einer ungünstigen Lage zu spielen. Sie haben den Vorteil, dass eine relativ stabile Ballkontrolle ermöglichen. Eisen gibt es in den verschiedensten Lofts. Damit sind hier keine Wohnungen gemeint sondern der Winkel den die Schlagfläche zum Boden bildet. Je steiler der Winkel ist, desto flacher und Weiter fliegt der Ball. Ein dreier Eisen hat zum Beispiel 20° Neigungswinkel wohingegen ein neuner Eisen schon 44,5° aufweist. Dadurch fliegt der Ball beim Neuner deutlich höher, aber auch kürzer als bei einem Schläger mit niedrigerer Ordnungszahl.

Putter

Der Schläger fürs kurze Spiel auf dem Green ist fürs einlochen. Wie sollte es anderes sein, er kommt zum Einsatz, wenn das „Vorspiel“ auf dem Fairway beendet ist und der Ball das kurz Gemähte rund um die Fahne erreicht hat.

Im Gegensatz zu allen anderen Schlägern verleiht der Putter dem Ball keine Flugbahn, da er ausschließlich dazu bestimmt ist den Ball übers Grün rollen zu lassen. Putter gibt es mit extrem langem Schaft. Den längsten hat der Broomstick. Der reicht bis unters Kinn. Inzwischen gibt es fast 100 Varianten, die alle Versprechen, es leichter zu machen den Ball im Loch zu versenken.

Hybrid- bzw. Rescue Schläger

Die Rescues stellen eine Vergleichsweise junge Sonderkategorie unter den Golfschlägern da. Sie sind ein Kompromiss aus Holz und Eisen. Äußerlich ähneln sie den Hölzern verhalten sich aber eher wie Eisen.