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Golfspielen lernen

Jeder Golfer, der irgendwann nicht mehr nur auf öffentlichen Plätzen spielen will, muss sich Gedanken über seine Platzreife, auch Platzerlaubnis oder kurz PE genannt, machen.

Ohne die Platzreife kann ein Golfspieler, wenn überhaupt, nur unter erschwerten Umständen auf nicht-öffentlichen Plätzen spielen.

Um professionell das Golfspielen zu lernen und auf den meisten Plätzen spielen zu dürfen, müssen Sie zunächst die Golfprüfung ablegen. Fast jeder Golfclub verfügt über eine Golfschule, welche Kurse anbietet, die mit einer Prüfung abschließen. Wer der Meinung ist, sich die Theorie und die Praxis selbst anzueignen, der kann die Golfprüfungen auch bei Verbänden und Clubs ohne Teilnahme an Golfstunden absolvieren.

Die Golfprüfung zur Erlangung der Platzreife besteht aus zwei Teilen - der Praxis und der Theroie. Sie müssen daher einem Verein oder einem Verband beitreten. Unter dem Menüpunkt Wahl des Golfclubs finden Sie hierzu weitere Informationen.

Die praktische Golfprüfung.

Hierbei geht es um das Spiel als solches. In vielen Clubs werden mittlerweile richtige Vorbereitungskurse angeboten, aber den Löwenanteil nimmt wohl das Üben auf öffentlichen Plätzen und der Driving Range ein. Hier werden Abschläge und Treffsicherheit trainiert, denn letztendlich muss das Spiel der Prüfung einem Handicap von 54 entsprechen. Das Handicap bezeichnet die Spielstärke eines Golfers. Je niedriger das Handicap, desto besser ist das Spielvermögen. Je nach Resultat bei Wettkämpfen oder Intensität des Trainings variiiert das Handicap. Vereinfacht berechnet wird dieses anhand der Golfbahnen und der Schläge, die man braucht um sie zu spielen. Für jede Golfbahn ist eine bestimmte Anzahl an Schlägen als Minimum vorgegeben. Jeder Golfplatz hat eine Vorgabe von 72 Schlägen. Das Handicap ist die Differenz zwischen den real gebrauchten Schlägen und der Vorgabe.

Die theoretische Golfprüfung

Weiterhin geprüft wird das Wissen um das richtige Verhalten auf dem Golfplatz, wobei grundsätzlich jeder Golfclub noch zusätzlich zu den Grundregeln eigene Vorgaben treffen darf. Eine Prüfung über die Golfregeln, wo jedoch das Regelbuch während der Prüfung zur Hand genommen werden darf, ist es beim Spiel doch eigentlich auch immer mit dabei, um im Zweifelsfall noch einmal die Regeln nachschlagen zu können. Aber auch hier sollte dann nicht erst lange gesucht werden, eine gewisse Sicherheit bei der Handbuchnutzung wird vorrausgesetzt. Und seit 2004 kann auch die Golfetikette bei der Prüfung abgefragt werden. Da sie im Großen und Ganzen auf gegenseitige Rücksichtnahme beruht ist dieser Prüfungsteil mit der Leichteste. In welcher Reihenfolge man die einzelnen Prüfungsteile ablegt bleibt einem selber überlassen.

Die Prüfung selbst wird von einem PGA-Trainer abgenommen. Die PGA ist der Verband der Berufsgolfer, die sowohl Turnierspieler, als auch Trainer oder andere dem Golfsport verbundene Berufsgruppen betreut und auf die penible Einhaltung der Golfregeln bei den Turnieren achtet.

Wer die Golfprüfung mit Erfolg bestanden hat, der darf aber noch nicht sofort loslegen. Damit man auf den Golfplätzen spielen darf, erwarten die meisten Clubs auch eine Handicapführung, die man durch durch einen Verein oder einen Club bekommen kann. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter dem Menüpunkt Wahl des Golfclubs.